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100km Ultratrail in Calw-Altburg

Erneut konnte Sascha Lorenz vom Team FitterTec aus Eckenthal bei Nürnberg sich den Sieg beim e2h10k Ultratrail in Calw-Altburg in einer Wahnsinnszeit von 9 Stunden 35 Minuten sichern. Bereits 2020 Sieger mit 9 Stunden 24 Minuten konnte er seine Laufstärke noch einmal steigern, war die Strecke dieses Jahr doch um gut 9km länger. 

Hinter dem Kürzel „e2h10k“ des diesjährigen Ultratrails über 110km und 3400hm steht der Modus bei welchem es gilt alle 2 Stunden ab 4:00 Uhr morgens erneut auf eine 10km lange mit 340 Höhenmeter sehr anspruchsvolle Laufrunde zu starten. In Englisch dann „every 2 hours 10 kilometer“. Axel Maidorn-Groth, selbst Ultratrailerfahren kreierte dieses Laufformat bereits 2020, wo es ebenso im Oktober, jedoch unter starken Coronaeinschränkungen, im Freien stattfinden musste. Dieses Jahr hatten die 43 Starter aus dem gesamten Bundesgebiet die Möglichkeit das Sportheim des FC Altburg als Pausenstätte zu nutzen, was es für den ein oder anderen doch etwas einfacher werden ließ. Hier befand sich auch das Läuferbüffet, an welchem sich die LäuferInnen und Supporter kräftigen konnten. 

 

Dennoch verzeichnete dieses in der Szene einmalige Format eine hohe Ausfallquote. A.Maidorn-Groth konnte ab Runde 6 immer mehr aussteigende LäuferInnen von der Liste nehmen. War die Strecke mit ihren 340hm und ca. 300 Stufen pro Runde entlang des Rötelbachtals hinab nach Kentheim und dann über den Stubenfelsen und dem Wimberger Wald doch eine sehr anspruchsvolle Trail Strecke. Was auch gestandene Ultratrailläufer schwer zu schaffen machte. Im Teilnehmerfeld tummelten sich neben Deutschen Meistern, Weltrekordhaltern, Weltmeister auch der ortskundige erfahrende Ultraläufer Friedemann Hecke, der sich einmal auf für ihn nicht so bekanntem Terrain messen wollte. Nach 10 Runden und einer Gesamtlaufzeit von 14 Stunden 27 Minuten konnte er sich Rang 9 im Gesamtklassement sichern. 

 

Das Format zeichnet sich nicht nur durch den Ausscheidungsmodus, der eine maximale Rundenzeit von 2 Stunden vorgibt aus, sondern auch durch sein limitiertes Starterfeld und dem dadurch entstehendem familiären Umfeld, was Maidorn-Groth enorm wichtig ist. „Es gibt genug Events, bei welchem es den Teilnehmern lediglich um Zeiten, Gewinnen, die nächste Urkunde und Medaille einheimsen geht, hier bei mir soll die Gemeinschaft gefördert werden, die Herausforderung gemeinsam angegangen und bewältigt werden. Das ist das Ziel des e2h10k.“ Und dies bestätigtem ihm im Nachgang auch alle Teilnehmenden. Ein Event der Extraklasse, sehr familiär und anspruchsvoll zugleich. 

 

Eine weitere Besonderheit für die Läufer waren die nach jeder Runde durch Sponsoren zur Verfügung gestellten Runden Goodies, als kleine Belohnungen nach jeder geschafften Runde. 

Von 43 Startern erreichten 14 das 10-Runden Ziel und konnten sich über eine riesengrosse Medaille freuen. 

Im nächsten Jahr können sich die LäuferInnen auf wärmere Temperaturen freuen, den dann findet das Ultrarennen am 30.07.2022 statt. Inklusive Bambini Lauf über 5 Runden (50km). 

 

 

Foto und Text:

Axel Maidorn-Groth