· 

„Warum bin ich Trailrunner“ Eine Frage der Leidenschaft Teil 3

In Teil 3 unserer Serie, dürfen wir euch vermutlich  den besten Trailrunner im Jahr 2021 vorstellen.

Mit den Siegen beim Lavaredo Ultratrail und dem Madeira Island Ultra, sowie einem saustarken 6. Platz beim UTMB ist er für uns klar der Trailrunner in 2021. 

Vielen Dank fürs mitmachen.

 

Dann haben wir mit Kamil einen der gerne auf schönen Trails aber auch beim OCR im Dreck  Zuhause ist, wir können Glücklich sein, ihn im Team zu haben.

 

Zum krönenden Abschluss kommt unsere Leni von „Lenis Happy Trails“ 

 

Warum ?

 

Vermutlich, weil ihre ständige gute Laune es einfach zulässt, dass man sich selbst so einen Namen aussuchen darf.

Egal wann man sie sieht, sie lacht immer und immer wieder, was vermutlich an ihren geliebten Bergen Zuhause in Hermagor liegen mag.

 

Was jeder einzelne zu sagen hat, was ihre Geschichtensind lest ihr in Teil 3.

 

Viel Spaß

 

 

 

 

"Ich liebe es einfach in den Bergen unterwegs zu sein und diese als meine Spielwiese zu nutzen. Beim Laufen kann ich auf einfachsten Wege neues Gelände entdecken und in eine andere Welt abtauchen. Aber auch wenn ich von der Haustüre aus meine Hausrunde laufe oder ich auf einer Rampe meine Intervalle absolviere fühle ich mich einfach immer gut und bin mit mir selbst zufrieden. Ein besonderes Erlebnis sind für mich die Trailrunning Wettkämpfe jenseits der 100km Distanz da ich hier meinen Körper ans absolute Limit bringe, jedoch aber auch Unglaublich schöne Momente am Berg erlebe. Darum bin ich Trailrunner."

 

 

Liebe Grüße 

 

Euer Hannes

 

 

https://www.instagram.com/hannesnamberger/

 

Sport ist bereits immer ein Bestandteil meines Lebens gewesen. Jedoch bin ich erst relativ spät zum Laufen gekommen. Nach der Geburt meines Sohnes im Jahr 2016, dicht gefolgt von meinem zweiten Kind und vom Hausbau habe ich mir aus zeitlichen Gründen eine Alternative zum Mannschaftssport ausgesucht. Da hat mich Laufen schnell begeistern können. Ist ja quasi wie Fußball spielen, aber ohne Ball – naja ein Sportplatz ist auch nicht dabei. Angefangen mit normalen Joggingrunden auf Asphalt bis hin zu einigen Marathons wurde mir früh bewusst, dass mir das auf Dauer zu langweilig wird. So kam ich zum Hindernislaufen. Nass und eingesaut zu werden hat mich dann doch wiederum sehr ans Fußball erinnert. Am meisten Spaß hat es mir aber gemacht, wenn ich mich mit anderen ambitionierten Läufern auf einem Wettkampf messen konnte. Dementsprechend waren die meisten Wochenenden im Sommer von irgendwelchen Laufveranstaltungen blockiert. Bis Corona kam. Das hat alles aus dem Konzept geworfen. Laufveranstaltungen wurden reihenweise gecancelt. Doch der Pitztaler „Pitz Alpine Glacier Trail“ hat als Vorreiter mustergültig alle Auflagen erfüllt, um ein halbwegs normales Lauferlebnis zu gewährleisten. Da ich von langen Distanzen nicht abgeneigt bin, viel mir die Entscheidung nicht schwer an meinem ersten Trailrun teilzunehmen. Und dann gleich so ein Brocken. Die Distanz gepaart mit Höhenmeter waren für mich neu und eine Grenzerfahrung, was ich unbedingt weiter fortführen möchte. Natürlich habe ich oft währenddessen gedacht abzubrechen weil ich nicht mehr konnte, es aber nicht gemacht habe. Das war ein prägendes Erlebnis. Es hat mir gezeigt, wozu ein Mensch fähig sein kann und motiviert mich jeden Tag aufs Neue in meinem Alltag aber auch im Beruf Bestleistungen zu erbringen. Auch wenn man vor besonderen Herausforderungen steht und es manchmal den Anschein hat aussichtslos zu sein, kann man mit Willen und Beständigkeit alles schaffen.

 

 

Grüße

Kamil

 

 

https://www.instagram.com/kamilscherba.athlete/

Ich heiße Leni und ich laufe, seit dem ich 16 bin. Vor 6 Jahren habe ich angefangen, meine MTB-Strecken abzulaufen und dabei das Laufen abseits befestigter Wege entdeckt. Über Wurzeln und Felsabsätze zu rennen und ständig wechselnde Aussichten zu genießen hat mich total fasziniert und das Trailrunning wurde meine Leidenschaft die mich schließlich zu meinem Umzug in die Berge bewogen hat.

Ich lebe jetzt seit 4 Jahren in Kärnten und bin mittlerweile Mama geworden. Das Trailrunning bleibt meine große Passion und ist meine Metime – mein Ausgleich zu meinem Mamaalltag mit zwei Jobs und Kleinkind. Das Trailrunning bringt mich persönlich wieder ins Gleichgewicht, in meine Balance und die Zeit am Berg ist für mich wichtiger denn je geworden. Die Berge im Laufschritt zu erleben spart mir jede Menge Zeit und lässt mich mehrmals die Woche mein Trailfieber am Berg ausleben.

Früher ging es nicht darum, möglichst schnell am Gipfel zu sein, da stand der Genuss im Vordergrund -ich hatte schließlich den ganzen Tag Zeit. Als Mama sind die Minuten kostbar und ich liebe es, schnell wieder zuhause zu sein und die Zeit mit meinem Sohn zu genießen.

 

Metime in der Natur und auf dem Weg zum Gipfel, ist für mich die beste Auszeit!

 

 

Liebe Grüße 

 

Eure Leni von Happy Trails

 

https://www.instagram.com/lenihappy/
https://www.lenishappytrails.com/